Experimente mit Magnetismus und Elektrizität

Die Anemonen der Klasse 4a durften sich im Sachunterricht experimentell mit Magnetismus und elektrischen Strom auseinandersetzen.

Als Einstieg lernten die Kinder verschiedene Magnetformen kennen und ihre Kraft als magnetische Energie, z.B. als beobachtete Anziehungswirkung von Büroklammern. Mit Hilfe von Metallpulver, das sich wie Feldlinien um die Magnetpole anordnet, konnte die unsichtbare Magnetkraft sichtbar gemacht werden.

Wie man elektrischen Strom, der in der Natur als Blitz zu beobachten ist, sichtbar machen kann, wurde mit Luftballons ausprobiert.

Das Phänomen der elektrostatischen Anziehung zeigt sich, wenn man Luftballons durch Reibung an der Kleidung elektrisch auflädt. Dann bleiben sie für eine bestimmte Zeit am Körper „kleben“. Auch andere Gegenstände lassen sich durch Reibung „elektrisch aufladen“ und Styroporkügelchen damit anziehen. 

Der Aufbau eines Stromkreises ist gar nicht so einfach. Die Kinder versuchten, einen einfachen Stromkreis mit einer Batterie, Kabeln, einer Lampe und einem selbst gebastelten Klammerschalter in Gang zu setzen. Dabei wurde auch untersucht, welche Materialien Strom leiten und welche nicht. Und sie überlegten, wo und warum sie verwendet werden, z.B. Lichtschalter aus Kunststoff und Stromkabel aus Kupfer.

Den Abschluss der Experimente bildeten die Versuche:1. aus Kupferkabeln, einem Zimmermannsnagel und einer Batterie einen Elektromagneten zu erzeugen sowie 2. mittels einer Zitronensäurebatterie einem Summer Töne zu entlocken. 

Mit echten Zitronen klappte es nicht ganz, aber mit Zitronensaft. Damit lernten die Kinder verschiedene Prinzipien der Stromerzeugung kennen: wie man aus Bewegungsenergie, wie beim Fahrraddynamo und Windrad oder durch Säure mit verschiedenen Metallen (Kupfer und Zink) elektrischen Strom erzeugen kann.