Kunst neu denken! Die Kinder der dreieins entdecken Mondrian

Wie sieht moderne Kunst aus? Unsere Kinder haben sich mit Piet Mondrian beschäftigt, einem Künstler, der mit klaren Linien und bunten Flächen neue Wege ging. Dabei haben die Kinder nicht nur gemalt, sondern auch über die spannende Frage nachgedacht, was eigentlich Kunst ist.

In den letzten Wochen wurde es bunt, kreativ und ganz schön philosophisch bei uns! Die Kinder haben sich mit einem Künstler beschäftigt, der vieles anders gemacht hat als die Maler vor ihm: Piet Mondrian.

Mondrian lebte vor über 100 Jahren, zur Zeit der Klassischen Moderne, einer spannenden Epoche, in der Künstler anfingen, neue Wege zu gehen. Sie wollten nicht mehr einfach „schöne Bilder“ malen, sondern mit Formen, Farben und Ideen experimentieren. Plötzlich war alles möglich. Und vor allem: Alles konnte Kunst sein.

Im Unterricht fragten wir uns:
Was ist eigentlich Kunst?
Reicht eine Idee? Muss man etwas erkennen können? Und darf ein schwarzes Quadrat auf weißem Hintergrund ein echtes Kunstwerk sein? oder eine ganz normale Banane, die mit Klebeband an eine Wand geklebt wird?

Mit Mondrian haben wir einen Künstler kennengelernt, der das ganz praktisch gezeigt hat. Er begann mit Bildern von Bäumen und vereinfachte sie Schritt für Schritt. Aus Ästen wurden Linien, aus Blättern Flächen. Am Ende blieben nur noch waagerechte und senkrechte schwarze Linien und die Farben Rot, Blau und Gelb.

Und genau das haben die Kinder auch ausprobiert! Mit viel Spaß entstanden eigene Mondrian-Kunstwerke, gemalt, mit klaren Linien und kräftigen Farben. Manche ganz ruhige, andere volle Spannung. Und jedes Bild einzigartig.

Jetzt schmücken die fertigen Werke unseren Klassenraum  und zeigen:
Kunst ist, was uns etwas fühlen, denken oder staunen lässt.