Das Wetter spielerisch erforschen
Von heiter bis wolkig – das Wetter begleitet uns täglich und ist in so vielen Bereichen einfach spannend und eindrucksvoll. Warum regnet es? Welche Form hat eine Wolke? Was macht der Wind? Wie entsteht ein Regenbogen? – bis zum Sommer beschäftigen sich die Kinder der Glückskäfer-Gruppe mit dem Wetter und dessen verschiedensten Phänomenen. Das Projekt fördert gezielt den MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik), die Sprache, die Feinmotorik sowie das Naturverständnis.

Wetter und Klima verstehen
Wunderbar passend zu unserem Wetter-Projekt konnten wir mit dem Workshop „Sonne, Wasser, Wind“ im Umweltbildungszentrum Kienbergpark vom Campus Stadt Natur den unterschiedlichsten Wetterelementen auf den Grund gehen. Mit kleinen Experimenten, kreativen Basteleien und Bewegungsspielen durften die Kinder selbst aktiv werden. Sie haben dabei ganz spielerisch verschiedene Wetterbestandteile kennengelernt.

Wasser, Wasser, Wetter
Da uns vor allem der Regen bei diesem Ausflug begleitete, spielte der Wasserkreislauf eine große Rolle. Die Kinder haben mit Papier Regentropfen aufgefangen und daraus dann Regentropfen-Bilder gestaltet. Eiswürfel und Streichhölzer (nur die Kurs-Leitung) visualisierten die unterschiedlichen Aggregatzustände von Wasser.
Diese sind für Wetterphänomene wie Regen, Schnee, Wolkenbildung, Nebel und Hagel von Bedeutung, denn das Wetter entsteht durch die kontinuierliche Bewegung des Wassers und dessen Wechsel zwischen festem, flüssigem und gasförmigem Zustand. Und der Wasserkreislauf, den wir danach kennenlernten, beschreibt, wie Wasser durch die ständigen Zustandsänderungen – hierbei sind auch die Sonne und der Wind wichtig – Wetterphänomene erzeugt.

Experimente und Bewegung
Anschließend gab es für alle noch eine kleine Challenge: In drei Gruppen aufgeteilt und mit einem Becher, einem Teller sowie einer Wärmedecke ausgerüstet, sollten die Kinder kreativ werden und so viel Regen wie möglich auffangen. Gar nicht so leicht. Aber es gab wirklich tolle Ideen – von einem Trichter bis hin zum Auswringen der Decke. Nach einer kleinen Stärkung spielten wir alle zusammen im Kienbergparkgelände das Spiel „Sonne, Wasser, Wind“, bei dem ganz verschiedene Bewegungen bei Ausruf der einzelnen Worte durchgeführt werden mussten. Und zum Schluss haben wir für unser Wetter-Projekt noch eine Bauanleitung für ein Anemometer bekommen, um dieses bei uns in der Kita zu bauen und den Wind beobachten zu können. Ein wetterphänomenaler Tag.
