Die Tage vor den Ferien sind an unserer Schule traditionell besonders, aber in diesem Jahr hat unsere Weihnachtswoche vom 15. bis 19. Dezember wirklich alles übertroffen. Fünf Tage lang durften die Kinder in einem stimmungsvollen Wechsel aus Kreativität, Musik, Bewegung, Ausflügen und gemeinschaftlichen Ritualen erleben, was unsere Schulgemeinschaft ausmacht: Zusammenhalt, Freude am Lernen und Platz für Fantasie.
Montag – Ein Auftakt aus Glitzer, Papier und leuchtenden Augen
Zum Wochenstart tauchten alle Klassen in vielfältige Bastelangebote ein. Überall raschelten Papiere, duftete es nach Klebstoff und Tannenzweigen, und kleine Hände erschufen große Kunstwerke: Sterne, Weihnachtskarten, Windlichter, kleine Geschenke.
Im pädagogischen Sinne bot dieser Tag besonders viel Raum für Feinmotorik, Ausdrucksfähigkeit und individuelle Gestaltungsfreude, aber vor allem für dieses leise Staunen, das entsteht, wenn Kinder erschaffen dürfen, was aus ihrer eigenen Vorstellungskraft kommt.
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Die 2. Klasse gestaltete liebevoll kleine Rentiere. Mit viel Geduld und Freude entstanden individuelle Figuren, die nicht nur Feinmotorik, sondern auch Ausdauer und Stolz auf das eigene Werk förderten.

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In der 5. Klasse arbeiteten die Kinder in Kleingruppen an der Weihnachtsdekoration für die Bühne. Hier standen Zusammenarbeit, Planung und gemeinsames Entscheiden im Mittelpunkt – Kompetenzen, die weit über das Basteln hinausreichen.

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Die 6. Klasse bastelte Weihnachtssterne aus Brottüten. Ein bewusst schlichtes Material wurde durch unterschiedliche Schnittmuster zu ganz vielfältigen Ergebnissen. Die Schüler*innen erlebten dabei eindrucksvoll, wie aus einfachen Mitteln individuelle Kunst entstehen kann.


Dienstag – Ein Schulhaus voller Musik
Beim Weihnachtskonzert wurde gesungen, gelauscht, gestaunt.
Solche gemeinschaftlichen musikalischen Erlebnisse stärken die emotionale Ausdrucksfähigkeit und schaffen Momente, die weit über den Unterricht hinaus wirken: Kinder erfahren, dass ihre Stimmen etwas bewegen können, in ihnen selbst und in anderen.

Mittwoch – Ein Tag für Abenteuer
Ob Museum, Theater, Spaziergang durch den Park oder winterlicher Spielplatzbesuch: Jede Klasse gestaltete ihren Wandertag.
Gemeinsame Ausflüge fördern Selbstständigkeit, Sozialkompetenzen und einen offenen Blick auf die Welt. Sie knüpfen an unserem Bildungskonzept an, das Lernen über Räume hinweg versteht, nicht nur im Klassenraum, sondern mitten im Leben.
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Die 2. Klasse besuchte das Planetarium, schaute kurze Weihnachtsfilme und erkundete anschließend die Räume – eine Mischung aus Staunen, Lernen und Entdecken.

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Die 4. bis 6. Klassen erlebten gemeinsam ein Weihnachtstheater, das kulturelle Bildung und gemeinsames Erleben verband. Im FEZ besuchten 6 Klassen gemeinsam das Theaterstück „Die Prinzessin und der Weihnachtsmann“ und kamen bei dem beeindruckenden Ambiente so richtig in Weihnachtsstimmung.

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Die 6. Klassen besuchten zudem den Bundestag, erhielten Führungen durch das Gebäude und verbrachten Zeit in der Glaskuppel. Währenddessen konnte sich die jeweils andere Gruppe auf einem Spielplatz im Tiergarten austoben – Lernen und Bewegung im Wechsel.

Donnerstag – Weihnachtsbasar: Bücher, Kuchen, Begegnungen
Unser Basar war ein liebevoller Treffpunkt für die gesamte Schulgemeinschaft:

Leckere Kuchen, Kekse, Kerzen, Ballons, Spiele und Büchertauschaktionen:
Besonders schön: Es wurde nicht nur getauscht und genascht, sondern auch erzählt, empfohlen, gelacht. Ein Basar, der zeigte, wie wertvoll Teilen, nachhaltiges Handeln und gemeinsames Feiern sind.
In Vorbereitung auf den Weihnachtsbasar verwandelte sich der Klassenraum der 4a in eine kleine Weihnachtsbäckerei. Gemeinsam mit Frau Wenske und Frau Böhm backten die Kinder mit viel Freude glutenfreie Plätzchen, kneteten Teig, stachen Formen aus und verzierten diese liebevoll. Teamarbeit, Vorfreude und weihnachtlicher Duft erfüllten den Raum und machten den Vormittag zu einem stimmungsvollen Gemeinschaftserlebnis.

Freitag – Ein krönender Abschluss voller Licht und Lachen
Der letzte Tag der Woche begann wohlig mit Klassenleiterzeiten, kleinen Frühstücken, Ritualen und Momenten, die bewusst entschleunigten. Danach öffnete die Schule ein buntes Angebot:
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Disco im Theaterraum: Bewegung, Rhythmus, Ausgelassenheit

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Filmvorführungen mit winterlichen Klassikern

Bildnachweis: © STUDIOCANAL, Quelle: filmstarts.de
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Bastelstationen, die den Kindern noch einmal Raum gaben, kreativ zu werden


Nach dem Mittagessen hieß es dann: gemeinsam aufräumen, Räume vorbereiten, zur Ruhe kommen. Ein wichtiger pädagogischer Aspekt, denn auch Verantwortung, Ordnung und gemeinsames Handeln gehören zum Schulleben.
Diese Woche hat gezeigt, wie lebendig Schule sein kann, wenn Lernen, Kreativität und gemeinschaftliches Feiern ineinandergreifen.
Sie war ein kleines Geschenk an uns alle und gleichzeitig ein Ausdruck dessen, wofür wir an der dreieins Grundschule stehen: ein Ort, an dem Kinder nicht nur Wissen erwerben, sondern wachsen dürfen.