Am Mittwoch verwandelte sich der Schulalltag der dreieins-Grundschule Berlin‑Pankow in einen lebendigen Wandertag: Jede Klassenstufe machte sich auf zu besonderen Ausflugszielen und erlebte den Tag als kleines Abenteuer voller Neugier und Begeisterung. Hier sind ein paar Impressionen und Einsichten zu den vielfältigen Stationen:
🎯 Highlights der Klassenstufen
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1a im Park am Weißen See
Einfach draußen sein und staunen: Die Jüngeren lernten unter Bäumen und im grünen Umfeld die Natur kennen. Sie untersuchten Baumarten, betrachteten Blätter und sammelten Material für die künstlerische Verarbeitung im Schulalltag. Für viele war das erste Mal, dass sie so nahe an die Natur herangetragen wurden.

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1c im MACHmit! Museum Ausstellung „Schwitzen & Frieren“
In der interaktiven Ausstellung „Schwitzen & Frieren Heiter weiter“ im MACHmit! Museum erforschten die Kinder Themen wie Körperfunktionen, Wetterphänomene, Jahreszeiten und Gefühle. Dabei konnten sie experimentieren, ihre Sinne einsetzen und aktiv mitgestalten, ganz kindgerecht und partizipativ.

- 2a im Naturkundemuseum
Die Zweitklässler*innen machten sich auf Entdeckerreise durch die Natur: Mit wachen Augen und lebhaftem Interesse erlebten sie Tiere, Fossilien, Pflanzen und ökologische Zusammenhänge. Die gesammelten Blätter wurden später kreativ weiterverarbeitet: Blätterdruck, bunte Umrandungen und herbstliche Bilder entstanden aus diesen Naturmaterialien.

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2b, die „Fuchskräuter“, an der Panke
Die Klasse 2b war im Gebiet der Pinke Panke unterwegs: Sie fütterten Schweine, streichelten Esel, lernten Enten kennen und probierten selbstgepflückte Kräuter in einem frisch gekochten Tee. Viel Bewegung, viel Natur und viele strahlende Gesichter.

- 3b im Labyrinth Museum Ausstellung „Talentopia“
Die Drittklässler*innen bewegten sich durch das Labyrinth Museum und erlebten viel Abwechslung: Sie lernten das Braille-Alphabet, bauten mit Lego, legten Formen auf einem leuchtenden Tisch, arbeiteten wie auf einer echten Baustelle und vieles mehr. Im Anschluss ging’s, trotz typisch herbstlichem Wetter, auf den Spielplatz, wo sogar Lehrkräfte begeistert mitrutschten.

- 3c in den Gärten der Welt
Dort erkundeten die Kinder nicht nur die vielfältigen Gartenlandschaften aus aller Welt, sondern ließen sich auch zu eigenen kreativen Ideen inspirieren. Inmitten duftender Blumenbeete und fernöstlicher Pavillons sammelten sie Eindrücke, die sie später in einem selbst geschriebenen Text und einem bunt gestalteten Plakat verarbeiteten. Obwohl die Arbeit daran bis in den Nachmittag hinein andauerte, war die Begeisterung spürbar ein Wandertag voller Natur, Fantasie und gestalterischem Ausdruck.

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4a im Deutschen Technikmuseum
Die Viertklässler*innen tauchten tief in die Welt der Technik, Transportgeschichte und Konstruktion ein. Mit glänzenden Augen und offenen Fragen erkundeten die Kinder historische Züge, Schiffe, Autos und Flugzeuge. Die imposanten Exponate machten Geschichte begreifbar, Technik erlebbar und weckten bei vielen den Wunsch, tiefer in die Welt der Erfindungen und Fortbewegung einzutauchen. Der Ausflug war nicht nur spannend, sondern auch ein idealer Auftakt zum neuen Sachunterrichts-Thema „Mobil sein“. Was vorher abstrakt war, wurde nun greifbar und die Kinder konnten erfahren, wie sich Mobilität im Laufe der Zeit entwickelt hat und wie Technik unseren Alltag prägt.
🌟 Warum Wandertag wertvoll ist und wie er unsere Werte stärkt
Ein Wandertag ist kein Ausflug wie jeder andere, er ist ein pädagogischer Impuls und fördert:
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Bewegung, Wahrnehmung & Naturverbundenheit: Kinder erleben ihre Umwelt mit allen Sinnen, fernab vom Klassenraum.
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Selbstorganisation & Gemeinschaft: Gruppenarbeit, Rücksicht, Verantwortung, all das wird im Rahmen solcher Tage spielerisch geübt.
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Verbindung von Lernen und Erleben: Inhalte aus NaWi, Kunst oder Sachkunde bekommen einen lebendigen, sinnvollen Bezug.
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Partizipation und Mitgestaltung: Indem Schüler*innen Blätter sammeln, Objekte erkunden und ihre Eindrücke verarbeiten, werden sie zum aktiven Teil des Lernprozesses.
Unser Ansatz bei dreieins ist klar: Lernen geschieht nicht nur im Klassenzimmer, sondern auch draußen, im Erleben, im Ausprobieren und im Staunen. Solche Tage zeigen, warum unsere Schule mehr sein will als Unterricht, sie ist ein Ort, der Kinder ernst nimmt, Raum lässt und Horizonte öffnet.