Gemeinsam gärtnern – Vom Samen bis zur Ernte
Sommerzeit heißt Erntezeit – und mit dem Spätsommer kommt der Ertrag der langen, gemeinsamen Arbeit. Vom ersten Pflanzen über das tägliche Hegen und Pflegen bis hin zur Ernte und schließlich dem gemeinsamen Essen: Unsere Kinder haben alle Prozesse aktiv miterlebt und mitgestaltet. Mit viel Hingabe wurden die Beete gegossen, beobachtet, gepflegt und voller Stolz geerntet.
Beete selbst gestalten – mit Fantasie und Forschergeist
Die Kinder durften ihre eigenen Beete gestalten und selbst entscheiden, was sie anpflanzen möchten – ob Blumen, Kräuter oder Gemüse. Dabei wurden wichtige Bildungsbereiche wie das Entdecken, Erfinden und Erforschen angesprochen: Die Kinder beobachteten das Pflanzenwachstum, erfuhren, was Keimlinge brauchen, und entdeckten kleine Gartenbewohner wie Regenwürmer und Bienen.

Kreativität trifft Natur
Doch es ging nicht nur um das Gärtnern selbst. Die Arbeit mit der Natur wurde zu einer kreativen Entdeckungsreise: Aus einfachen Materialien entstanden fantasievolle Beetmarkierungen oder kleine Kunstwerke. Die Kinder malten Schilder, bastelten Gartendekorationen und gestalteten mit Begeisterung ihre eigenen kleinen Gartenwelten. So wurde auch der Bereich des bildkünstlerischen Gestaltens aktiv gefördert.

Sprachlich gestalten – Erzählen, Staunen, Verstehen
Im gemeinsamen Austausch über ihre Beobachtungen, beim Erzählen von Gartengeschichten oder dem Singen von Liedern zur Gartenzeit übten die Kinder das sprachliche Gestalten auf natürliche Weise. Die Sprache wurde zum Werkzeug, um Erlebnisse zu teilen, Fragen zu stellen und Zusammenhänge zu begreifen.
Nachhaltigkeit erleben und verstehen
Unser Gartenprojekt zeigt, wie eng Nachhaltigkeit und Kreativität miteinander verbunden sind. Die Kinder haben erfahren, wie viel Geduld, Fürsorge und Verantwortung es braucht, bis aus einem kleinen Samen etwas Großes wird. Dabei wurde spürbar: Nachhaltiges Handeln ist nicht nur sinnvoll – es macht Spaß, verbindet und schenkt echten Mehrwert.